Corsagenkleider
Corsagenkleider – betonend schön
Ein Corsagenkleid ist eine spezielle Kleidform. Ein solches Kleid hat immer zwei Bestandteile: den Corsagenteil und den Rest des Kleides. Der Corsagenteil kann häufig geschnürt werden und verleiht damit jeder Trägerin eine tolle Figur. Überhaupt sind Corsagenkleider perfekte Attribute der Weiblichkeit. Sie betonen sehr schön den Brustbereich und die Taille, da sie in diesen Regionen sehr figurbetont sind. Für den Rockteil des Kleides gibt es mehrere Möglichkeiten, wie dieser ausgeführt sein kann: weit auslaufend, eng anliegend, lang oder kurz. Corsagenkleider sind je nach Anlass bodenlang oder etwa knielang. Als Minikleider sind Corsagenkleider eher selten ausgeführt. Bodenlange Corsagenkleider sind meistens edle Ball- beziehungsweise Abendkleider. Sie sind in der Regel aus edlen Stoffen wie Seide oder Satin gefertigt. Der Corsagenteil ist dabei meist etwas versteift und wird auf dem Rücken mit Hilfe einer Schnürung, eines Reißverschlusses oder mit Haken und Ösen geschlossen. Dieser Teil des Kleides wird sehr oft über spezielle Highlights, wie zum Beispiel Pailletten, betont. Corsagenkleider, die in etwa knielang sind, werden meist als Cocktailkleider gefertigt. Dabei ist der Rockteil oft weit schwingend. Dieses weite Auslaufen in Verbindung mit dem figurbetonten Schnitt im Brust- und Taillenbereich, zaubert jeder Frau eine tolle und vor allem sehr weibliche Figur. Das Corsagenkleid an sich, ist eine sehr alte Kleidform. Schon zur Barockzeit waren die meisten Kleider prunkvolle Corsagenkleider. Bei diesen Kleidern hatten die Corsagen allerdings auch ihren Zweck zu erfüllen und die Trägerinnen wurden eng darin eingeschnürt, um ihre Taillen so schmal wie möglich zu machen. Bei den heutigen Corsagenkleidern haben die Corsagen selbst meist nur noch einen ästhetischen Wert und weniger einen praktischen.