Beim Druckkleid zählt die Formel “everything goes”. Es ist egal, ob es sich um ein kesses Minikleidchen, ein elegant geschnittenes Etuikleid, eine lange und wallende Abendrobe ober ein freches und lässiges Hängerchen handelt. Schnitt, Länge und Form spielen nicht die geringste Rolle – was zählt, ist der Druck. Das einzig notwendige Kriterium, durch das ein Kleid als Druckkleid definiert wird, ist die Tatsache, dass es aus einem gemustert bedruckten Stoff geschneidert ist. Druckkleider sind optimal für Wagemutige und für Frauen, denen die Uni-Töne wortwörtlich schon bis zu den Knien hängen. Prinzipiell ist bei Druckkleidern alles möglich, sie sind nicht durch ein bestimmtes Muster in ihrer Kategorie festgelegt. Es hat sich jedoch erwiesen, dass vor allem florale und geometrische Muster sich allergrößter Beliebtheit erfreuen. Egal ob kleingeblümt oder großgeblümt, eine blühende Wiese sieht an jeder Frau toll aus und weiß für jede Figur die richtige Optik zu zaubern. Die andere Möglichkeit ist die des Linienstrengen, auch geometrische Muster können ein Druckkleid zieren und trotz ihrer Regelhaftigkeit einen zauberhaften Look kreieren. Auch Paisley-Muster, die anscheinend nie aus der Mode kommen, sind mittlerweile wieder ein gern gesehener Farbeffekt auf Druckkleidern. Wer es weniger kommerziell will, kann im Bereich des Druckkleids auch exklusivere Designs finden. So gibt es auch durchaus Druckkleider, welche die phantasievollen Formen des Op Art-Künstlers Victor Vasarely, der vor allem für sein großes Werk “Zebra” bekannt ist, in ihrem Gewebe verewigen und die Trägerin eines solchen Stückes zum lebendigen und attraktiven Kunstwerk werden lassen. Druckkleider gibt es in den verschiedensten Stoffen, besonders häufig sieht man sie jedoch aus Jersey oder Chiffon.