Stretchkleider
So viele Kleider es auch geben mag, die für jede Frau, jeden Typ, jede Figur geeignet sind und aus allen Kurven das Beste hervorzuholen wissen – das Stretchkleid gehört nicht zu diesen Kleidungsstücken. Ein Stretchkleid zeichnet sich dadurch aus, dass es extrem figurbetont und körpernah ist und im Grunde wie eine zweite Haut die Konturen des Körpers der Trägerin nachzeichnet und schonungslos offenlegt. Dennoch ist das Kleid trotz seiner Enge sehr bequem und zeichnet sich durch hohen Tragekomfort aus. Dies liegt daran, dass Stretchkleider hohe Elastizität besitzen und sehr flexibel sind. Trotz dieser Elastizität wäre es ein Fehlschluss, würde man annehmen, dass diese Dehnwilligkeit des Kleides dazu beitragen würde, seine Passform zu verlieren und es zu einem formlosen Fetzen umgestalten würde. Ein Stretchkleid sitzt immer perfekt, egal, welchen Anstrengungen oder Umständen seine Trägerin gerade ausgesetzt ist. Dies wird erreicht durch die Verwendung weicher Jerseystoffe oder durch einen Gewebemix mit Lycra-Anteil bei der Fertigung des guten Stückes. Ideal bietet sich das Stretchkleid für das berühmte “kleine Schwarze” an, da seine Passform perfekt ist und das Jerseykleid auch eine kleine Gewichtszunahme dank des dehnbaren Stoffes verzeiht, ohne aus der Rolle zu fallen. Gern getragen wird das Stretchkleid also als Minikleid, aber auch als Maxikleid kann es als aufregende und hautenge Ganzkörperverhüllung die Blicke auf sich ziehen. Gerade dort offenbaren sich die Vorteile des Stretchkleides, das der selbstbewussten Trägerin einen graziösen und anmutigen Gang erlaubt, der auch ohne einen Schlitz in der fessellangen Robe auskommt – die Elastizität des Gewebes ermöglicht einen großen Spielraum an Bewegungsfreiheit.